Zugegeben: Das Folgende ist eher etwas für Experten des Strafrechts. Es geht um das Thema Geldwäsche (§ 261 StGB). Es geht um die Frage, wann „gemischtes“ Geld noch Gegenstand einer Geldwäsche sein kann:

Ist Giralgeld sowohl aus rechtmäßigen Zahlungseingängen als auch aus von § 261 Abs. 1 S. 2 StGB erfassten Straftaten hervorgegangen, handelt es sich dabei insgesamt um einen „Gegenstand“, der aus Vortaten „herrührt“, wenn der aus diesen stammende Anteil bei wirtschaftlicher Betrachtungsweise nicht völlig unerheblich ist. Bei Quoten zwischen 5,9 und 35 Prozent ist jedenfalls von einem nicht unerheblichen Anteil auszugehen. BGH, 20.05.2015, 1 StR 33/15

 

Neues BGH Urteil zur Geldwäsche
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