Zur Vererblichkeit eines Anspruchs auf Geldentschädigung wegen Persönlichkeitsrechtsverletzung (BGH, 23.05.2017 – VI ZR 261/16)

Zur Vererblichkeit eines Anspruchs auf Geldentschädigung wegen Persönlichkeitsrechtsverletzung (BGH, 23.05.2017 – VI ZR 261/16)

Der Anspruch auf Geldentschädigung wegen Persönlichkeitsrechtsverletzung ist grundsätzlich nicht vererblich. Dies gilt auch, wenn der Anspruch noch zu Lebzeiten des Geschädigten anhängig oder rechtshängig geworden ist. Dies entschied der Bundesgerichtshof (BGH, 23.05.2017 – VI ZR 261/16). Der Sachverhalt Die Klägerin macht

Zum Mietausfallschaden infolge einer Anfechtung (AG Köln, 07.06.2017 – 214 C 219/16)

Zum Mietausfallschaden infolge einer Anfechtung (AG Köln, 07.06.2017 – 214 C 219/16)

Das Amtsgericht Köln (AG Köln, 07.06.2017 – 214 C 219/16) hat sich mit der Frage auseinandergesetzt, ob der Vermieter infolge der Anfechtung auch den Schaden geltend machen kann, der dadurch entsteht, dass er die Wohnung nach Auszug des Mieters nicht weitervermieten konnte.

Zum Streitgegenstand und zur Verjährung (BGH, 18.05.2017, VII ZR 122/14)

Zum Streitgegenstand und zur Verjährung (BGH, 18.05.2017, VII ZR 122/14)

Der Bundesgerichtshof (BGH, 18.05.2017, VII ZR 122/14) hat sich in einem examensrelevanten Fall mit der Frage beschäftigt, ob sich der Streitgegenstand bloß dadurch ändert, dass der Kläger statt des negativen Interesses nunmehr das positive Interesse bei der Schadensberechnung verfolgt. Hintergrund ist

Mindererlös aus Deckungsverkauf einer hochwertigen Geige (OLG Frankfurt am Main, 20.04.2017 – 3 U 228/16)

Mindererlös aus Deckungsverkauf einer hochwertigen Geige (OLG Frankfurt am Main, 20.04.2017 – 3 U 228/16)

Der Verkäufer kann den Ersatz des Mindererlöses aus einem Deckungsverkauf wegen mitwirkenden Verschuldens dann nicht verlangen, wenn er beim freihändigen Verkauf nicht sorgfältig verfahren ist, gegen Treu und Glauben verstoßen und die Belange des Käufers außer Acht gelassen hat. (OLG Frankfurt

Wird bei einer Probefahrt besitzt erlangt? (BGH, 17.03.2017 – V ZR 70/16)

Wird bei einer Probefahrt besitzt erlangt? (BGH, 17.03.2017 – V ZR 70/16)

Bei einem Werkvertrag ist der Besteller, der nach erfolgter Reparatur seines Kraftfahrzeuges eine Probefahrt vornimmt, nicht Besitzdiener des Werkunternehmers. Dies entschied der Bundesgerichtshof. (BGH, 17.03.2017 – V ZR 70/16). Zum Sachverhalt: Die Klägerin ist Eigentümerin eines Personenkraftwagens Audi A6, den sie

Abgassoftware rechtfertigt Schadenersatz

Abgassoftware rechtfertigt Schadenersatz

Ein Käufer, der unwissentlich ein vom VW-Abgasskandal betroffenes Fahrzeug erwirbt, erleidet einen Schaden i. S. des § 826 BGB. Lebensnah betrachtet würde nämlich kein durchschnittlich informierter und wirtschaftlich vernünftig denkender Verbraucher ein Fahrzeug erwerben, das mit einer Software ausgetattet ist, die insbesondere

Anforderungen an die Besitzdienerschaft (OLG Hamm, 01.12.2016 – 5 U 25/16)

Anforderungen an die Besitzdienerschaft (OLG Hamm, 01.12.2016 – 5 U 25/16)

Urteile aus den Grundlagen des Sachenrechts sind tatsächlich eine eher selten vorkommende Erscheinung. In jüngerer Vergangenheit hat sich jedoch das OLG Hamm mit den Anforderungen an die Besitzdienerschaft auseinandergesetzt. Ein Urteil, dass zumindest teilweise auch in die Klausur mit einfließen

Mangelhaftigkeit eines Grundstückes wegen Marderbefalls (OLG Hamm, 13.02.2017 – 22 U 104/16)

Mangelhaftigkeit eines Grundstückes wegen Marderbefalls (OLG Hamm, 13.02.2017 – 22 U 104/16)

Immer wieder kommt es beim Kauf zu vermeintlichen Sachmängeln. Dies ist nicht nur ärgerlich, sondern zieht oft auch juristische Probleme nach sich. Oft geht es auch um die Frage, ob der entsprechende Vertrag wegen arglistiger Täuschung angefochten werden kann. Inzident

Arglistiges Verschweigen von Feuchtigkeitsschäden (OLG München, 31.08.2016 – 3 U 4850/15)

Arglistiges Verschweigen von Feuchtigkeitsschäden (OLG München, 31.08.2016 – 3 U 4850/15)

Der Verkäufer eines Hausgrundstücks ist verpflichtet, nicht sach- und fachgerecht beseitigte Feuchtigkeitsschäden zu offenbaren, wenn zu erwarten ist, dass mit weiteren Feuchtigkeitsschäden zu rechnen ist. Hat der Verkäufer die Feuchtigkeitsschäden nicht offenbart, so handelt er regelmäßig arglistig mit der Folge, dass ein